Haarmineralienanalyse

Haarmineralienanalyse

Bei der Haarmineralienanalyse schneidet man ein Haarbüschel von ca. 3-5 cm Länge möglichst am Nacken nahe der Kopfhaut des Patienten ab. Hat der Patient kein Kopfhaar, können auch andere Körperhaare verwendet werden. Das eingeschickte Haar wird im Labor zunächst einigen Waschprozeduren ausgesetzt, damit am Haar haftende Chemikalien nicht mit in die Analyse eingehen und das Ergebnis verfälscht wird.

  • Die Haarmineralienanalyse zeigt intrazelluläre Werte von Mineralien und Schwermetallen an.
  • Es werden keine Momentwerte angezeigt, sondern Werte , die schon längere Zeit bestanden.

Spurenelementversorgung und HauptmineralstoffeIn diesem Bereich kann die Haarmineral-Analyse wertvolle Hinweise liefern

Magnesiummangel ist über die Haarmineral-Analyse zuverlässiger nachzuweisen, als über eine Blutuntersuchung. Dies hängt mit der Regulation der Elektrolyte im Blut zusammen: bei Mangel wird Magnesium aus Körperdepots mobilisiert (Knochen!) und die Magnesiumkonzentration im Blut konstant gehalten. In dieser Phase ist der Magnesiumgehalt im Haar bereits reduziert.

Oftmals geht eine Anreicherung von Schwermetallen im Körper mit einem Zinkmangel einher. Zink ist – soweit bisher bekannt – an über 200 Enzymen beteiligt. Es aktiviert u. a. die Metallothionein-Synthese. Die Funktion dieses Proteins besteht in der Ablagerung, Speicherung und Ausscheidung von Schwermetallen. Anzeichen für einen Zinkmangel können Haarausfall, Ausschläge, verzögerte Wundheilung, verminderte Geruchs- und Geschmacksempfindung aber auch Depressionen, Hyperaktivität und Lernschwächen sein.

Weiterführende Therapien sind dann möglich.

Spritzen/Infusionen

Schüsslersalze