Chiropraktik

Chiropraktik

Chiropraktik nach Marienhoff / kombinierte Wirbelsäulentherapie

Behandlung der Halswirbelsäule
Behandlung der Halswirbelsäule

Im Gegensatz zur klassischen Chiropraktik ist die Methode nach Marienhoff eine deutlich sanftere Therapieform. Auf schonende Weise wird beispielsweise die Wirbelsäule neu ausgerichtet, ohne die Bänder und Muskeln zu überanspruchen.

Die sanfte Therapieform nach Marienhoff besteht aus sehr sanften chiropraktischen Techniken. Es wird hierbei auf Vorspannung, Impuls und Knack verzichtet. So werden die Bänder, Muskeln und Sehnen nicht überlastet.

Zur genauen Befunderstellung wird der Patient auf Bewegungseinschränkungen und Fehlstellungen untersucht. Diese Untersuchung geschieht im Liegen, im Sitzen und im Stehen. Dabei wird auf Beinlängendifferenz, Beckenschiefstand und Muskeldysbalance und Muskelspannung besonders geachtet.

Dazu werden auch vorhandene Röntgenbilder hin zu gezogen.

Klassische Chiropraktik

1. Adjustierung: Diese Adjustierung wird durch speziell erlernte Handgriffe erzielt. Sie haben das Ziel „Subluxationen“ an der Wirbelsäule (an den Zygapophysialgelenken) wieder aufzuheben und damit den Druck auf die Spinalnerven (lateral) oder das Rückenmark (medial) zu beseitigen. Gelingt dies, dann verschwänden die Schmerzen in kurzer Zeit, z. B. bei einer Ischialgie (Ischiasreizung).

2. Traktion: Bei der Traktion werden die Gelenkpartner durch Zug voneinander entfernt. Dies führe unter anderem zu Druckminderung, Entlastung und Schmerzlinderung. Außerdem verbessere sich durch die Dehnung der Bänder und der Gelenkkapsel die Beweglichkeit.

3. Translatorisches Gleiten, auch Mobilisation genannt: Um das verlorengegangene Gelenkspiel, und somit auch die Beweglichkeit, wiederherzustellen, werden die Gelenkanteile parallel gegeneinander bewegt.

4. Weichteilbehandlung: Durch Dehn- und Entspannungstechniken soll die Muskulatur so verlängert werden, dass sie sich dem neugewonnenen Gelenkspiel anpasst.

5. Reflextechniken: Unter Ausnutzung von Nervenreflexen solle die Spannung der Muskulatur und die Schmerzwahrnehmung beeinflusst werden. Mittels Reflextherapien könne auch auf das zentrale Nervensystem eingewirkt werden, z. B. auf das vegetative Nervensystem und auch auf kognitive Bereiche.

Zur Osteopathie.

Spritzen/Infusionen

Massagen